Dokumentarfilm: Verliebt, verlobt, verloren

Die taz rezensiert den Dokumentarfilm „Verliebt, verlobt, verloren“. Darin geht es um Beziehungen von nordkoreanischen Studenten in der DDR mit Frauen dort. Diese Beziehungen wurden dadurch beendet, dass die nordkoreanischen Männer aus politischen Gründen zurück nach Nordkorea geholt wurden und dann auch bald der Kontakt mit ihren Familien in der DDR endete. Laut taz stellt die Unzugänglichkeit der Männer in Nordkorea auch eine große Problem des Filmes dar, denn dieser kann nur die Geschichte der in der DDR gebliebenen erzählen.

Nachtrag 12.07.15: Im Freitag rezensiert Sun-ju Choi den Film.

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Nordkorea und die DDR

Die taz interviewt Liana Kang-Schmitz, deren Vater aus Nordkorea in die DDR kam und die zum Verhältnis DDR und Nordkorea promoviert hat:

Ihre Dissertation untersucht die Beziehungen zwischen Nordkorea und der DDR, zu denen auch die Ausbildung nordkoreanischer Studenten an ostdeutschen Universitäten gehörte. Die profund recherchierte und gut lesbare Studie heißt „Nordkoreas Umgang mit Abhängigkeit und Sicherheitsrisiko“ (epubli, 394 Seiten, 49,90 Euro).