Flucht aus dem Irak

Die taz hat den Schrifsteller Fadhil al-Azzawi interviewt. Auch über seine Zeit in der DDR, in die er aus dem Irak gegangen war:

Fadhil al-Azzawi: Zunächst einmal ist es sehr schwer für mich gewesen, im Irak zu leben. Die einzige Möglichkeit für Schriftsteller war damals in den 1970er Jahren, Propaganda zu produzieren. Für mich war das nichts. Also musste ich das Land verlassen, was sehr schwer, fast unmöglich war. Damals gab es aber einen Vertrag zwischen dem irakischen und Journalistenverband und dem der DDR. Durch diesen Vertrag war es irakischen Journalisten möglich, in die DDR zu kommen, um dort zu studieren. Also nutzte ich diese eine Möglichkeit.

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