Vietnames_innen in Prenzlauerberg

Die Prenzlauerberg-Nachrichten haben die Journalistin Susanne Harmsen zu Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam in der DDR und der Wendezeit befragt.

Hinweis von Marina Mai


In Berlin geborener Pole – oder so

Vor 30 Jahren wurde in Polen der Kriegszustand verhängt. Zu diesem Anlass interviewt die taz den Filmkritiker Piotr Niemiec. Das Interviews erzählt etwas über die Erfahrungen eines in Berlin geborenen Sohns einer Polin, die als Zwangsarbeiterin 1943 nach Deutschland gebracht wurde. Niemiec erzählt über seine Leben in der DDR und Polen, über das Bewegen zwischen den Ländern und den Einstellungen gegenüber den jeweils Anderen.


Projektseite Migration in die DDR online

Nach langer Arbeit ist jetzt endlich die Projektseite Migration in die DDR (und BRD) online. Die Seite ist aus einem Projektseminar an der Humboldt-Universität entstanden. Auf ihr werden verschiedene Projektarbeiten rund um die Migration in DDR präsentiert. Eine davon ist eine Online-Bibliographie (bei der leider die Schlagwortsuche noch nicht funktioniert).


Ehemalige Vertragsarbeiterin im Berliner Integrationsbeirat

Die taz berlin berichtet, dass Nguyen Thi Hong Loan Mitglied des neuen Berliner Integrationsbeirats ist:

Die 49-jährige ehemalige DDR-Vertragsarbeiterin arbeitet als Kulturdolmetscherin und Projektleiterin beim Verein Reistrommel in Marzahn-Hellersdorf und Hohenschönhausen.


Vorträge zur Migration in die DDR

Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung: „wer MACHT demo „wer demo kratie?“

Montag, 12. Dezember 2011, 18 Uhr
Ungehörte Stimmen – Überlegungen zur Ausblendung von Migration in die DDR in der Migrationsforschung
Dr. Urmila Goel, Berlin

Montag, 19. Dezember 2011, 18 Uhr
Lebensrealitäten der DDR-Migrant_innen nach 1989 – Zwischen Hochkonjunktur des Rassismus und dem Kampf um Rechte
M.A. hist. Christiane Mende, Berlin

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften
Universitätsstraße 3b, Raum 002/EG


Tagung zu Rassismus in der DDR (im Jahr 2000)

Der Tagesspiegel hat Ende 2000 von einer Tagung zum Thema Rassismus in der DDR berichtet:

Er stützt damit eine These seiner Kollegen am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF): Ausländerhaß und Fremdenfeindlichkeit in den neuen Bundesländern sind aus dem Erbe der DDR-Staats- und Gesellschaftsordnung entstanden – und nicht zuerst Folge „traumatischer“ Erfahrungen während der Veränderungen nach 1989.

Nachtrag 07.12.11: Die Berliner Zeitung schreibt heute aktuell über den Rassismus in der DDR. Der Anlass ist ein Aspekte-Beitrag über Jena (siehe auch Diskussion auf einwende).