Die Moritzburger

Spiegel Online berichtet über eine Gruppe von vietnamesischen Kindern, die 1955 nach Moritzburg kamen und dort bis 1959 zur Schule gingen. Der Artikel verdeutlicht an zwei Biographien auch, wie verschiedene Migrationsphasen nacheinander kamen: erst als Schüler_in nach Moritzburg, zurück nach Vietnam, dann als Auszubildende/Studierende wieder in die DDR, zurück nach Vietnam, dann im Rahmen der Vertragsarbeit wieder in die DDR, dann mit der Wende, die meisten wieder zurück, aber ein paar wenige, die in Deutschland blieben.

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Dokumentarfilm in ARD-Mediathek

Am Montag gegen Mitternacht hat die ARD den Dokumentarfilm „Honneckers Gastarbeiter: Fremde Freunde in der DDR“ (D 2015, R: Lutz Rentner und Tom Franker) gezeigt. Er ist noch ein paar Tage in der Mediathek anzuschauen.

Für jene, die wenig über Vertragsarbeitende in der DDR wissen, mag dies ein guter Einstieg sein (insbesondere zu Mosambik und Vietnam). Und es ist gut, dass überhaupt darüber berichtet wird. Ansonsten ist der Film weder inhaltlich noch filmisch besonders überzeugend.


Vietnames_innen in Berlin

In der taz berlin schreibt Marina Mai über die getrennten vietnamesischen Communities in Berlin. Im Westen leben die Bootsflüchtlinge aus und ihre Nachfahren, im Osten die Vertragsarbeitende und deren Kinder.


Zum Studium aus Vietnam

Der Freitag porträtiert Bùi Chính Yên, der zum Studium aus Vietnam in die DDR kam.


Als Kind den Mauerfall erlebt

Süddeutsche hat junge Ostdeutsche befragt, darunter auch Trung Hoàng Lê, 1980 in Hanoi geboren, aufgewachsen bei Ostberlin, Psychologe in Hamburg.


Mauerfall und Arbeitsmigrant_innen

Deutschlandradio Kultur hat einen ausführlichen Bericht über die Auswirkungen des Mauerfalls auf Arbeitsmigrant_innen in der DDR (vor allem aus Vietnam) und West-Berlin (vor allem aus der Türkei) gemacht.


Marzahn migrantisch

Ein kurzer Vortrag von mir zu No-Go-Areas, Vertragsarbeitenden und demographischen Veränderungen am Beispiel von Marzahn:

DemografieLab Vortrag: Dr. Urmila Goel .