Vorträge zur Migration in die DDR

Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung: „wer MACHT demo „wer demo kratie?“

Montag, 12. Dezember 2011, 18 Uhr
Ungehörte Stimmen – Überlegungen zur Ausblendung von Migration in die DDR in der Migrationsforschung
Dr. Urmila Goel, Berlin

Montag, 19. Dezember 2011, 18 Uhr
Lebensrealitäten der DDR-Migrant_innen nach 1989 – Zwischen Hochkonjunktur des Rassismus und dem Kampf um Rechte
M.A. hist. Christiane Mende, Berlin

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften
Universitätsstraße 3b, Raum 002/EG

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Offizielle Geschichtsschreibung

In der Broschüre Migration und Integration des Bundesministerium des Innern sind der Migrationsgeschichte nach ‚Deutschland‘ viele Seiten gewidmet. Das Kapitel ‚Ausländer in der DDR‘ hat allerdings nur eine Seite:

Seite aus der Broschüre 'Migration und Integration' des BMI

Die nicht besonders aussagefähige Tabelle nimmt eine halbe Seite in Anspruch, der kurze Text enthält wenig Informationen, dafür aber ideologische Wertungen, so zum Beispiel: „Aber schon wegen der in der DDR herrschenden Verhältnisse war dieser Teil Deutschlands für politisch Verfolgte kein bevorzugter Zufluchtsort.“.