Sinti

In der taz berlin ein Interview mit dem Sinto Janko Lauenberger:

Es gab ja nur 300 Sinti im Osten. Wir waren hier in Berlin die Kernfamilie. Dann gab es noch eine große Familie in Halle und eine weitere in Thüringen.

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Veranstaltugnsreihe in Treptow

„Bruderland ist abgebrannt!“ – Einwanderung, Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus in der DDR

Ausstellung und Veranstaltungsreihe

3. September 2012 | 18 Uhr: Ausstellungseröffnung
bis zum 3. November 2012 kann montags bis donnerstags (11-16 Uhr)

Neonazis in der DDR
27. September 2012 | 19 Uhr: Infoveranstaltung: Neonazis in der DDR? David Begrich (Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Sachsen-Anhalt)

Antisemitismus in der DDR – ein aktuelles Thema?
11. Oktober 2012 | 19 Uhr: Infoabend
Jan Riebe (Projektkoordinator bei der Amadeu Antonio Stiftung)

Fremde und Fremd-Sein in der DDR – Zu den historischen Ursachen der Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland
17. Oktober 2012 | 19 Uhr: Infoabend
Vorträge von Dr. Patrice G. Poutrus (Lehrbeauftragter an der Professur für Zeitgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Susanne Harmsen (Ausstellungsmacherin und freie Journalistin) und Angelika Nguyen (Filmwissenschaftlerin und Autorin).

Mythos Antifaschismus – Die DDR und ihr ‚verordnetes‘ Erbe
31. Oktober 2012 | 19 Uhr: Podiumsdiskussion
Einführungsvortrag von Carl-Friedrich Höck (Historiker und Redakteur beim „Vorwärts“).
Es diskutieren Gregor Gysi (Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag), Andrej Hermlin (Pianist und Bandleader), Wolfgang Wippermann (Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin). Es moderiert Fritz Burschel (Referat Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Veranstaltende:
Helle Panke e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung, Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

Alle Veranstaltungen finden im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD) beim Michael-Brückner-Haus statt. Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße, direkt gegenüber S-Bhf. Schöneweide


Artikel von Angelika Nguyen

Angelika Nguyen schreibt in der Hinterland über die transnationle Beziehung ihrer Eltern, ihr Aufwachsen in der DDR und die Rassismuserfahrungen von damals bis heute.

Hinweis von Marina Mai


Projektseite Migration in die DDR online

Nach langer Arbeit ist jetzt endlich die Projektseite Migration in die DDR (und BRD) online. Die Seite ist aus einem Projektseminar an der Humboldt-Universität entstanden. Auf ihr werden verschiedene Projektarbeiten rund um die Migration in DDR präsentiert. Eine davon ist eine Online-Bibliographie (bei der leider die Schlagwortsuche noch nicht funktioniert).


Vorträge zur Migration in die DDR

Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung: „wer MACHT demo „wer demo kratie?“

Montag, 12. Dezember 2011, 18 Uhr
Ungehörte Stimmen – Überlegungen zur Ausblendung von Migration in die DDR in der Migrationsforschung
Dr. Urmila Goel, Berlin

Montag, 19. Dezember 2011, 18 Uhr
Lebensrealitäten der DDR-Migrant_innen nach 1989 – Zwischen Hochkonjunktur des Rassismus und dem Kampf um Rechte
M.A. hist. Christiane Mende, Berlin

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften
Universitätsstraße 3b, Raum 002/EG


Tagung zu Rassismus in der DDR (im Jahr 2000)

Der Tagesspiegel hat Ende 2000 von einer Tagung zum Thema Rassismus in der DDR berichtet:

Er stützt damit eine These seiner Kollegen am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF): Ausländerhaß und Fremdenfeindlichkeit in den neuen Bundesländern sind aus dem Erbe der DDR-Staats- und Gesellschaftsordnung entstanden – und nicht zuerst Folge „traumatischer“ Erfahrungen während der Veränderungen nach 1989.

Nachtrag 07.12.11: Die Berliner Zeitung schreibt heute aktuell über den Rassismus in der DDR. Der Anlass ist ein Aspekte-Beitrag über Jena (siehe auch Diskussion auf einwende).


Vortrag: Rassismus in der DDR

Vortrag und Diskussion in Zossen
29. November 2011, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Rassismus in der DDR – Zwischen verordnetem Antifaschismus und gesellschaftlicher Realität
mit dem Historiker Dr. Patrice G. Poutrus
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