Dokumentarfilm in ARD-Mediathek

Am Montag gegen Mitternacht hat die ARD den Dokumentarfilm „Honneckers Gastarbeiter: Fremde Freunde in der DDR“ (D 2015, R: Lutz Rentner und Tom Franker) gezeigt. Er ist noch ein paar Tage in der Mediathek anzuschauen.

Für jene, die wenig über Vertragsarbeitende in der DDR wissen, mag dies ein guter Einstieg sein (insbesondere zu Mosambik und Vietnam). Und es ist gut, dass überhaupt darüber berichtet wird. Ansonsten ist der Film weder inhaltlich noch filmisch besonders überzeugend.

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Jüdische Migration

In einem taz-Kommentar zu Konflikten rund um das Kino Babylon in Berlin ist zu lesen:

Der Babylon-Geschäftsführer, 1962 in Berlin geboren, ist jüdischer Abstammung: Sein Vater emigrierte in den 50er Jahren aus den USA in die DDR.

Laut Wikipedia ist sein Vater als USamerikanischer Soldat in die DDR geflohen, da ihm als Kommunisten Verfolgung drohte.


Filmvorführung zu Wendezeit

Die Bürgerstiftung Neukölln zeigt den Film „Duvarlar Mauern Walls“ von Can Candan am Freitag, den 02. Okt. 2015 um 19:30 Uhr im Neuköllner Leuchtturm, Emser Str. 117, 12051 Berlin.


Candido Mahoche

Der Freitag hat den Freitaler Stadtrat Candido Mahoche porträtiert:

Candido Mahoche kam Anfang der 80er Jahre aus Mosambik nach Sachsen, er ist geblieben und Bierbrauer, Politiker und Fußballtrainer geworden.


Ibraimo Alberto

Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet ein Buch von und über den ehemaligen Vertragsarbeiter Ibraimo Alberto (zu dem ehemaligen Ausländerbeauftragten von Schwedet siehe auch hier).


Dokumentarfilm: Verliebt, verlobt, verloren

Die taz rezensiert den Dokumentarfilm „Verliebt, verlobt, verloren“. Darin geht es um Beziehungen von nordkoreanischen Studenten in der DDR mit Frauen dort. Diese Beziehungen wurden dadurch beendet, dass die nordkoreanischen Männer aus politischen Gründen zurück nach Nordkorea geholt wurden und dann auch bald der Kontakt mit ihren Familien in der DDR endete. Laut taz stellt die Unzugänglichkeit der Männer in Nordkorea auch eine große Problem des Filmes dar, denn dieser kann nur die Geschichte der in der DDR gebliebenen erzählen.

Nachtrag 12.07.15: Im Freitag rezensiert Sun-ju Choi den Film.


Vietnames_innen in Berlin

In der taz berlin schreibt Marina Mai über die getrennten vietnamesischen Communities in Berlin. Im Westen leben die Bootsflüchtlinge aus und ihre Nachfahren, im Osten die Vertragsarbeitende und deren Kinder.