Näharbeiten

Die Thüringer Allgemeine berichtet über die Suche nach von vietnamesischen Vertragsarbeiter_innen gefertigten Jeans.

„Ich konnte mir leider so eine Hose nur einmal leisten“, sagt Solveig Scharr. Als technische Zeichnerin verdiente sie in den 80er-Jahren im Monat 400 DDR-Mark. Der „Bekannte“ aus dem Zug kassierte immerhin 260 Mark für die „Montana“Jeans mit echtem Copyright-Zeichen. Eine Wrangler war für schon 220 Ostmark zu haben. Dass bei den vietnamesischen Vertragsarbeitern derlei Summen ankamen, bezweifelt die Frau aus Sallmannshausen.

Wie aber kommt es, dass die Jeans bis heute im Schrank lag? „Ein Superstoff, klassischer Schnitt, und Nähte und Reißverschlüsse hielten über all die lange Zeit“, bringt es Solveig Scharr auf den Punkt.

Hinweis von Marina Mai

Nachtrag 28.02.12: Ein weiterer Artikel über die Jeans-Produktion (wieder ein Hinweis von Marina Mai).

Nachtrag 05.03.12: Marina Mai hat weitere Links zu Artikel geschickt: Nachgemachte Jeans hielt 30 Jahre und Leinefelderin bewahrte ihre erste Jeans jahrelang auf.

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