Ausstellung „Vietnamesen in Deutschland“ in Hameln

Programm zur Ausstellungseröffnung
„Vietnamesen in Deutschland“
in Hameln

Am 15. Mai 2012

18:00 Uhr Begrüßung
Dr. Feyzullah Gökdemir
Integrationsbeauftragter

Frau Thi Bich Thao Winkelhagen-Vuong
Vietnamesengruppe in Hameln

Herr Dang Chau Lam
Vietnamzentrum Hannover

18:10 Uhr Grußwort
Landrat Rüdiger Butte

18:20 Uhr Musik aus Vietnam mit Herrn Van Mai Pham

18:30 Uhr Zeitzeuge Herr Van Mai Pham berichtet als ehemaliger DDR-Vertragsarbeiter.

18:40 Uhr „Vietnamesen in Deutschland“
Vortrag von Heiko Arndt
Vietnamzentrum Hannover

19.10 Uhr Musik aus Vietnam mit Herrn Van Mai Pham

19:20 Uhr Eröffnung der Vietnamausstellung

Vietnamesischer Imbiss

Die Ausstellung findet vom 15.05. bis zum 29.05.2012 im Foyer des Landkreises Hameln-Pyrmont statt.

Hinweis von Marina Mai


Laos, Moskau, Potsdam

Über einen Artikel in der sonntaz (nicht online) bin ich auf ein Buch aufmerksam geworden:

André Kubiczek: Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn (erschienen im Piper Verlag)

Der Verlag bewirbt das Buch mit:

Was geschieht, wenn sich eine laotische Prinzessin in einen DDR-Arbeitersohn verliebt? Sie gründen in Potsdam eine Familie.

Die sonntaz-Rezension ist eher zurückhaltend zur Qualität des Buches.


Studium – Syrien

In einem Artikel über die Wahlen in Syrien führt die taz einen ihrer Protagonisten wie folgt ein:

Ayman Nahas. Der Elektroingenieur, der in der DDR studierte, arbeitete über zehn Jahre für eine staatliche syrische Reiseagentur und erläuterte deutschen Kulturtouristen die syrische Geschichte.


Veranstaltungen zur Migration in die DDR

Am Montag, den 16.04.12 stellen wir die Projektseite Migration in die DDR (und BRD) im Rahmen des Einweihungsfests des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien vor.

Zeit: Montag, 16.04.12, 17.00 Uhr
Ort: ZtG, Georgenstr. 47, Berlin, Raum 1.05

Und am 19.04.12 organisiert das Institut für angewandte Geschichte ein Autoren- und Zeitzeugengespräch in Schloß Trebnitz.


Treffen ehemaliger Vertragsarbeitender

Die Lausitzer Rundschau berichtet über ein Treffen ehermaliger vietnamesischer Vertragsarbeitender:

Ein Vierteljahrhundert nach der Ankunft in Cottbus sind am Sonntag 400 frühere vietnamesische Vertragsarbeiter des Textilkombinates zum 2. Traditionstreffen in Sachsendorf zusammengekommen.

Hinweis von Marina Mai


Näharbeiten

Die Thüringer Allgemeine berichtet über die Suche nach von vietnamesischen Vertragsarbeiter_innen gefertigten Jeans.

“Ich konnte mir leider so eine Hose nur einmal leisten”, sagt Solveig Scharr. Als technische Zeichnerin verdiente sie in den 80er-Jahren im Monat 400 DDR-Mark. Der “Bekannte” aus dem Zug kassierte immerhin 260 Mark für die “Montana”Jeans mit echtem Copyright-Zeichen. Eine Wrangler war für schon 220 Ostmark zu haben. Dass bei den vietnamesischen Vertragsarbeitern derlei Summen ankamen, bezweifelt die Frau aus Sallmannshausen.

Wie aber kommt es, dass die Jeans bis heute im Schrank lag? “Ein Superstoff, klassischer Schnitt, und Nähte und Reißverschlüsse hielten über all die lange Zeit”, bringt es Solveig Scharr auf den Punkt.

Hinweis von Marina Mai

Nachtrag 28.02.12: Ein weiterer Artikel über die Jeans-Produktion (wieder ein Hinweis von Marina Mai).

Nachtrag 05.03.12: Marina Mai hat weitere Links zu Artikel geschickt: Nachgemachte Jeans hielt 30 Jahre und Leinefelderin bewahrte ihre erste Jeans jahrelang auf.


Ehemaliger Vertragsarbeiter in Abschiebehaft

Der Berliner Tagesspiegel berichtet über einen ehmaligen algerischen Vertragsarbeiter, der nach 33 Jahren Aufenthalt in Deutschland jetzt abgeschoben werden soll:

Wie berichtet war Djeziri einst als Vertragsarbeiter in die DDR gekommen. 33 Jahre lang, davon die letzten 26 ununterbrochen, hat er in Deutschland gelebt und gearbeitet und nach dem frühen Tod seiner Frau die Kinder allein großgezogen. Nach Einschätzung von Seelsorger Fricke hat er “einfach Pech gehabt, dass sein Aufenthaltsstatus nie richtig geklärt wurde”.


Integrationsausschüsse in den Berliner BVVs

Nach dem neuen Integrationsgesetz in Berlin müssen alle Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) einen Integrationsausschuss einrichten. In diesem Ausschuss sollen die Bürgerdeputierten vorzugsweiese einen sogenannten Migrationshintergrund haben. Das führt dazu, dass in den Berliner Ost-Bezirken auch ehemalige Vertragsarbeiter_innen zu diesem politischen Amt kommen können.

Nach Auskunft von Marina Mai sind sowohl in Treptow-Köpenick wie in Lichtenberg ehemalige Vertragsarbeiterinnen aus Vietnam zur Bürgerdeputierten im Integrationssausschuss berufen worden: Thi Nguyet Huong Vu in Treptow-Köpenick (Sozialarbeiterin im Verein Dialog) und
Bui Duc Hoa in Lichtenberg (Dozentin an der Volkshochschule). In Marzahn-Hellersdorf wurde Huy Thao Phan (Sozialberater bei der Reistrommel) stellvertretender Bürgerdeptutierter.

In den Ost-Bezirken wurden aber auch durchaus auch West-Migrant_innen Bürgerdeputierte. So wurde, zum Beispiel, in Treptow-Köpenick eine Neuköllnerin mit sogenanntem türkischen Migrationshintergund Bürgedeputierte (und ich ihre Stellvertreterin).


Student aus Guinea Bissau

Die taz schreibt in einem Artikel über den Tod des Präsidenten von Guinea-Bissau Bacai Sanha:

Der 64-jährige Bacai Sanha, ein Veteran der Unabhängigkeitsbewegung gegen Portugal und einst Student in der DDR, war 2009 als Sieger aus freien Wahlen hervorgegangen,


Vietnames_innen in Prenzlauerberg

Die Prenzlauerberg-Nachrichten haben die Journalistin Susanne Harmsen zu Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam in der DDR und der Wendezeit befragt.

Hinweis von Marina Mai


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